Vorbereitung der Trauung

Nehmen Sie bitte möglichst früh Kontakt mit uns auf, wenn Sie eine kirchliche Trauung planen.

Erste Klärungen /  Anmeldung

In einem ersten Kontakt mit dem Pfarramt können schon wichtige Fragen angesprochen werden.

  • Welcher Termin ist für die Trauung möglich?
  • Bitte beachten Sie, dass wir ab Ende April 2019 für ca. 10 Wochen den Haupteingang der Kirche barrierefrei umbauen wollen.
    Zum gegenwärtigen Zeitpunkt können wir leider noch nicht einschätzen, ob und in welchem Ausmaß es dabei zu Beeinträchtigungen
    der Benutzung und Optik des Haupteinganges kommen wird. 
  • Findet die Trauung in der Christuskirche oder anderswo statt?
  • Welcher Pfarrer/welche Pfarrerin kann die Trauung gestalten?

Wenn diese Fragen geklärt sind, können Sie das Anmeldeformular ausfüllen.

Gespräch mit Pfarrer/Pfarrerin

Pfarrer bzw. Pfarrerin werden dann einen Gesprächstermin mit Ihnen vereinbaren. In diesem Gespräch können Sie gemeinsam die Gestaltung der Trauung beraten und klären.


Vielleicht wollen Sie sich vor dem Gespräch schon Gedanken zur Gestaltung machen, Dabei kann der folgende Überblick helfen.

Der Trau-Gottesdienst

Orientierung für ein Leben

Wie kann unser gemeinsames Leben so gelingen, dass wir uns gegenseitig fördern, aneinander wachsen, einander stützen und bereichern? Die biblische Tradition ist voll von guten Orientierungen in diesen Fragen. Einige dieser grundlegenden, klassischen Bibeltexte werden bei der Trauung vorgelesen. Außerdem versuchen Pfarrerin oder Pfarrer, in der Trauansprache für Sie persönlich Anstöße zu geben.

Der Trauspruch

In der Trauansprache wird die Pfarrerin/der Pfarrer einen kurzen biblischen Text, den „Trauspruch“ auslegen, der Sie in Ihrer Ehe begleiten soll. Vielleicht finden Sie Zeit dazu, sich schon vor dem Gespräch mit Pfarrer bzw. Pfarrerin Gedanken über einen für Sie passenden Trauspruch zu machen. Im Internet finden sich hierzu zahlreiche Anregungen, z.B. auf der Seite www.trauspruch.de.

Das Trauversprechen

Im Gottesdienst versprechen Sie, dass Sie Ihre Ehe im Geist des christlichen Glaubens führen wollen. Die genauen Formulierungen wird die Pfarrerin/der Pfarrer noch mit Ihnen besprechen.

Dieses Trauversprechen kann etwa so lauten:
(Name des Partners), ich will dich als meine Ehefrau / meinen Ehemann aus Gottes Hand annehmen, dich lieben und ehren, Freude und Leid mit dir teilen und dir die Treue halten bis der Tod uns scheidet. Das verspreche ich im Vertrauen auf Gottes Hilfe.

Der Trausegen

Die Trauung ist ein Einschnitt, eine wichtige Markierung in Ihrem Lebenslauf. An diesem Einschnitt wird Ihnen der Segen Gottes persönlich unter Handauflegung zugesprochen. Das Versprechen Gottes, Sie in Ihrem gemeinsamen Leben zu begleiten und zu leiten.

Viele können sich beteiligen

Die Trauung soll ein persönliches Erlebnis sein für Sie und für die Gäste. Deshalb ist es schön, wenn Freunde, Verwandte, Trauzeugen sich an der Gestaltung des Gottesdienstes beteiligen. Dazu gibt es viele Möglichkeiten.
Einige Beispiele:

  • Musikalische Beiträge instrumental oder gesungen. Bitte besprechen Sie dann mit dem Pfarrer / der Pfarrerin, wie die Liedtexte zum Gottesdienst passen.
  • Ein guter Freund, eine gute Freundin könnten kurz erzählen, wie Sie sich kennen gelernt haben, wie Ihr gemeinsamer Weg bisher verlief.
  • Verwandte, Trauzeugen oder Freunde können Texte im Gottesdienst vorlesen oder im Fürbittengebet selbst formulierte Bitten vortragen.
  • Vielleicht gibt es ein Gedicht, einen kurzen Text, die Ihnen wichtig geworden ist? Das könnte im Gottesdienst vorgelesen werden.

Einzug des Paares

In der evangelischen und katholischen Kirche in Deutschland ist es gute Tradition, dass das Paar zu Beginn des Gottesdienstes gemeinsam feierlich in die Kirche einzieht. Damit kommt zum Ausdruck, dass die beiden sich dazu entschlossen haben, miteinander zu leben. In den letzten Jahren hat sich daneben eine andere Form ausgebreitet, die vor allem durch amerikanische Filme bekannt wurde. Der Brautvater führt die Frau in die Kirche und übergibt sich dort an den Mann. Dieses Ritual spiegelt ein patriarchales Eheverständnis wider. Es symbolisiert, dass die Frau aus dem Besitz oder der Fürsorge des Vaters in den Besitz bzw. die Fürsorge des Ehemannes übergeben wird. Diese Form passt daher schlecht als Eröffnung einer christlichen Trauung, bei der die Gleichrangigkeit von Mann und Frau zentral ist.

Musik und Singen

Musik gehört zu einem Fest. Und zur Kirche und zum Gottesdienst gehört auch das gemeinsame Singen. Andererseits sind viele unsicher, weil sie Lieder nicht kennen und auch sonst selten singen. Vielleicht haben Sie schon Ideen zur Auswahl der Lieder, die Sie dann mit Pfarrerin oder Pfarrer besprechen können.