Nachbarschaftshilfe

Menschen im Stadtteil sind als gute Nachbarn füreinander da. Dieser Idee versucht die Nachbarschaftshilfe unserer Kirchengemeinde eine Form zu geben.

  • Bei der Nachbarschaftshilfe sind Sie richtig, wenn Sie einfache, zeitlich begrenzte Hilfestellungen brauchen, eben Dinge, die ein guter Nachbar mal für einen tun kann.
  • Bei der Nachbarschaftshilfe sind Sie auch richtig, wenn Sie Menschen in Ihrer Nachbarschaft etwas Gutes tun wollen.

Ansprechpartner

Brigitte Dietl
Tel (0 89) 16 34 20
(Mo-Fr 12.30-14h)

 

Engagiert in der Nachbarschaftshilfe

von Brigitte Dietl

Die Nachbarschaftshilfe Neuhausen-Christuskirche, wurde 1980 von Frau Otte, Frau von Basewitz und Pfarrer Dr. Biller von der Christuskirche sowie von Pfarrer Obermeier von St. Vinzenz gegründet. Ziel war es, ehrenamtliche Helfer zu finden, die in ihrer Nachbarschaft für ältere und kranke Menschen einkaufen gehen, sie besuchen und ihnen Gesellschaft leisten. Erfreulicher Weise meldeten sich gleich 40 Personen die helfen wollten. Ein paar davon sind heute noch dabei. Vor 25 Jahren kam ich, nach einem Aufruf im Konfirmationsunterricht meiner Töchter auch zur Nachbarschaftshilfe. Mein erster Einsatz war bei einer blinden Frau. Ich ging für sie zum Einkaufen und brachte sie zum Arzt.

Da wir unsere Hilfsbedürftigen teilweise über Jahre hinweg betreuen, brauchen wir immer wieder neue Helfer, damit keiner zu sehr belastet wird. Wir gehen meistens einmal die Woche zu den Leuten. Die meisten Anfragen bekommen wir von Hilfsbedürftigen selbst, die unsere Telefonnummer im Gemeindebrief oder im Neuhauser Anzeiger gelesen haben. Da wir auch im Internet vertreten sind, bekommen wir aus ganz Deutschland Anfragen von Menschen, die Hilfe für ihre Angehörigen in München suchen.

Die Sozialstationen der Krankenhäuser wenden sich auch an uns, wenn sie kurzfristig Hilfe brauchen für Patienten, die entlassen werden, weil zu Hause keiner da ist. Es kommen oft auch Anfragen für Pflege- u. Haushaltshilfen, das können wir nicht abdecken, versuchen aber Hilfe bei anderen Einrichtungen zu bekommen. Manchmal kommen auch Anrufe von Personen, die nur reden wollen, weil sie so alleine sind. Dann hört man einfach nur zu und freut sich, wenn der Anrufer sagt: „Danke, das hat mir jetzt sehr geholfen.“

Seit 20 Jahren betreuen wir einmal die Woche, Kinder im Alter von 1 ½ – 3 Jahren, damit die Mamis Zeit für sich haben. Es ist eine feste Gruppe Mitarbeitender, die sich jeden Mittwoch von 9.00 – 11.30 Uhr, in der Birkerstr. 10 trifft. Es macht uns und den Kindern immer sehr viel Spaß.

Die Nachbarschaftshilfe ist manchmal sehr anstrengend und man braucht oft viel Geduld, aber man gibt nicht nur. Es kommt auch sehr viel zurück. Und es ist schön, wenn man ein „Danke“ bekommt und der Hilfesuchende zufrieden ist.