MAK und Diakon

Diakon Jörg Fecher

Liebe Gemeinde, ein Diakon muss weiterziehen, eine bleibende Statt hat er (beruflich) nicht.

Spannende Zeiten waren es in den beiden Gemeinden und der gemeinsamen Jugend. Ich dachte mit fast acht Jahren Diensterfahrung, dass ich wüsste, wie Gemeinde- und Jugendarbeit tickt. Sehr schnell habe ich festgestellt, dass ich noch viel lernen kann, vor allem, was es heißt für zwei Gemeinden da zu sein statt für eine. Ich blicke dankbar auf die Zeit zurück und sehe viele Begegnungen,  tolle Ereignisse und Aktionen, etliche persönliche Gespräche, und manche Diskussion.

Meine Aufgaben in den Gemeinden waren vielfältig:

Über 250 Konfis begleitete und unterstütze ich in deren Glaubensentwicklung. Spannend war immer wieder der Spagat zwischen zwei Konfirmations-Kurs-Konzepten und den entsprechenden Terminüberschneidungen. Danke an die Kolleginnen und Kollegen, die mit mir unterwegs waren und  mir dabei immer hilfreich zur Seite standen.

Als Jugenddiakon waren mir natürlich die Jugendlichen beider Gemeinden ein besonderes Anliegen. Ich habe erlebt, wie im Laufe der Jahre der Mitarbeitendenkreis stetig Zuwachs bekam. Besonders erfreulich für mich war, dass sich die Jugendlichen über die Gemeindegrenzen hinweg als eine Evangelische Jugend Neuhausen-Nymphenburg definiert  und in beiden Gemeinden unterstützend mitwirkt.

Bei den Sommerfesten gab es immer genug zu tun für mich und die Jugend zu tun. Ob mit Bubble-Soccer, Hüpfburg oder Getränkeausschank, Feste feiern hat mir große Freude bereitet.

In einigen Gemeinde-Gottesdiensten durfte ich Ihnen und Euch von Gott erzählen und den Glauben lebendig machen.

Und zwei Highlights gab es für mich jedes Jahr: Das Drei-Königs-Spiel im Nymphenburger Schlosspark und die Freizeiten der Evangelischen Jugend. Vor allem die Italien-Freizeit während der Pfingstferien waren für mich gleichzeitig am stressigsten und mit am schönsten.

Doch die Heimat Franken rief, da mit zwei Kindern Oma und Opa in der Nähe sehr entspannend wirken und auch die Herausforderung einer Gemeinde- und Jugendarbeit ohne großes Team und im dörflichen Charakter mich reizte. Und so bin ich seit 1. September im Dekanat Aschaffenburg wieder für zwei Gemeinden als Diakon unterwegs.

Die Sendung und der damit verbundene Stellenwechsel gehören zum Leben eines Diakons der Landeskirche dazu. Die Christuskirche und die Stephanuskirche werden immer einen Platz in meinem Herzen haben durch die tollen Menschen, denen ich begegnen durfte und durch die Herausforderungen, an denen ich gewachsen bin.

Ich danke allen, die mich in den vergangenen 5 ½ Jahren begleitet, ermutigt, gefordert und gefördert haben. Beiden Gemeinden und der gemeinsamen Jugend wünsche ich  Gottes reichen Segen und dass sie weiterhin aktiv, offen und den Menschen zugewandt sind.

Ihr Jörg Fecher

 

Die Jugend der Christus- und Stephanuskirche (EJNN) stellt sich vor:

Wir sind eine Gemeinschaft aus derzeit ca. 60 Jugendlichen und treffen uns meist in unserem Jugendhaus in der Sindoldstraße. Unsern Jugendraum und unseren „Partyraum“ haben wir selber gestaltet. Die Organisation läuft im MAK(Mitarbeitenden-Kreis), der einmal im Monat stattfindet, um bevorstehende Aktionen zu planen und sich zu treffen.

Ein weiteres regelmäßiges Treffen ist unser Montags offener Treff (MOT), in welchem wir gemeinsam essen, spielen und Spaß haben. Zuletzt haben wir auch einige jugendliche Flüchtlinge zu uns eingeladen und mit ihnen gekocht.

Wir haben auch einigeProjekte und Aktionen, wie zum Beispiel unsere Osternacht, in der wir gemeinsam Andachten feiern, essen und Spaß haben. Eine weitere Aktion ist das Backen und Verkaufen der „Plätzchen für ein Plätzchen“ und natürlich das 3-Königs-Spiel im Nymphenburger Schlosspark. Zudem sind einige beim Kinderbibeltag, St. Martin in der Stephanuskirche oder bei den Sommerfesten der Gemeinden dabei.

Die Highlights unserer Jugendarbeit sind die jährlich stattfindenden Kinder- und Jugendfreizeiten.

Eine unserer Jugendfreizeiten findet in den Pfingstferien vor allem für die Ex-Konfis statt, diese geht nach Italien. In den Sommerferien gibt es eine zweite Freizeit für alle zwischen 14 und 16 Jahren. Hier fahren wir an unterschiedliche Orte, bisher in Spanien oder Frankreich.

Auf diesen Freizeiten wird eine enge Gemeinschaft gebildet, Freundschaften geschlossen, Abenteuer erlebt und gemeinsam Andacht gefeiert.

Für die Jüngeren geht es in den Sommerferien nach Lindenbichl, eine traumhaft schöne Insel im Staffelsee. Dort spielen die 9-13 Jährigen besonders gerne die Inselsportart „Rounder“ oder toben sich auf der Badeinsel aus. In den Pfingstferien findet eine Kinderfreizeit des Münchner Westens für die 7-12 Jährigen in Königsdorf statt. Hier werden zu einem Motto verschiedene Aktionen, wie der Jahrmarkt oder das Nachtgeländespiel geplant.

Besonders freuen wir uns immer auf den halbjährlich stattfindenden Konvent der Evang. Jugend München Region West im Haus der EJM in Grafrath. Dies ist eine Fortbildungsmaßnahme für Jugendleiter. Der Konvent wird von einem vierköpfigen Team, dem Leitenden Kreis (LK), dem zwei unserer Jugendleiter angehören, geplant und durchgeführt.

Die Gemeinschaft der Evangelischen Jugend Neuhausen-Nymphenburg (EJNN) ist ein großer Teil unseres Lebens geworden.

Wir freuen uns, Euch und Sie bald bei einer unserer Aktionen zu sehen.

Written by Maike Kachelrieß and Sabrina Oehmke

 Wenn du dich für die Konfirmanden- und/oder Jugendarbeit interessierst, melde dich gerne per Telefon 089-17145016 oder per mail jugend@evnn.de