Arbeit mit Geflüchteten

Ein Wochenende voller Tanz und EssenEJNN trifft junge Geflüchtete

Evangelische Jugend trifft junge Geflüchtete

25 junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren machten sich für ein Wochenende auf zum Obermeierhof, einem Bildungshaus in Oberbayern. An sich nichts Besonderes bei einer Evangelischen Jugend. Doch die Hälfte der Teilnehmenden waren nicht Jugendliche aus der Gemeinde, sondern junge Geflüchtete aus der Gemeinschafts-Unterkunft in der Skagerrakstraße.

Das Projekt wurde vom Flüchtlings-Arbeitskreis der Ev. Jugend München-West und Neuhausen-Nymphenburg organisiert. Miteinander Spaß haben, voneinander Lernen und einander kennenlernen waren das Ziel.

Und das haben wir geschafft. Ob es um das Erlernen von Kreistänzen aus den Herkunftsländern (es waren neun Nationen vertreten) oder ums Kochen ging: Die deutschen Jugendlichen waren beeindruckt vom Können der ausländischen Teilnehmenden. Beim abendlichen Lagerfeuer sangen wir zur Gitarre, was den jungen Geflüchteten sehr viel Spaß machte, auch wenn sie oft nur zuhörten. Tagsüber standen auch sportliche Angebote auf dem Programm. Und wir bauten Heißluftballons, die wir abends steigen ließen. Die Freude war riesig, als ein Ballon auch wirklich abhob.Heißluftballon

Lavend, einer der jungen Geflüchteten aus der Skagerrakstraße meinte: "Ich finde, es war sehr cool und wir haben uns sehr gefreut und wir haben zusammen auch viel Spaß gehabt und das Essen war natürlich sehr lecker und ich hoffe, dass wir uns wieder treffen."

Jörg Fecher

 

 

Flüchtlingsarbeitskreis der Region

Da passiert was im Westen!

 Aus der Idee, uns in der Jugendarbeit mit dem Thema der Flüchtlingspolitik zu beschäftigen, entstanden konkrete Angebote für Geflüchtete und der Plan einen eigenen Helferkreis aus Jung und Alt aufzubauen und zu etablieren.

 Angetrieben durch die Vision, junge Geflüchtete in die bestehenden Strukturen unserer Jugendarbeit zu integrieren, haben wir, ein anfangs etwas “loser Haufen” von circa 10 Jugendlichen, beschlossen, das Pilotprojekt “Die München Tage” zu starten. Wir wollten eigene Erfahrungen mit den Menschen sammeln, anstatt nur über sie zu reden. Alle paar Wochen organisieren wir eine Aktivität. So waren 15 von uns mit 40 jungen Geflüchteten auf der Ilka Höhe in Tutzing, wo wir den Einheimischen mal gezeigt gezeigt haben, wie “diese Flüchtlinge aussehen” und dass es sich hier um herzliche, weltoffene und interessante junge Menschen handelt.

 Weiter ging es mit einer festen Kooperation mit der Gemeinschaftsunterkunft in der Landsbergerstraße. Hier ist es uns gelungen, eine Fahrradwerkstatt einzurichten, regelmäßig bei Ausflügen mit den Kindern mitzuwirken und einige kleinere Aktionen zu begleiten. Ziel ist es, den Helferkreis auszubauen und so zu strukturieren, dass Heimleitung und Sozialarbeiter auf ein gut funktionierendes Netz von ehrenamtlichen Helfern jeden Alters zurückgreifen können.

Es gibt viele weitere Ideen wie beispielsweise offene Jugendtreffs, Freizeiten, Datenbanken und Helferkreise. Jede und Jeder kann sich einbringen und etwas bewirken, egal ob einmalig und unverbindlich oder regelmäßig und auf lange Sicht: FluechtlingsAK@gmail.com

zum Seitenanfang